Mal ein kleiner Dialog rezitiert:
“Du stehst also auf SM und bist Divot?”
“Eher nicht, nein…”
“Ach! Andersrum also! AHA!”
“:D”
“Aaaahaa! … Frauenschläger!”
…logische Argumentations-Ketten sind doch was tolles!
~ Wahnsinn ist auch nur eine andere Form der Intelligenz ~
Mal ein kleiner Dialog rezitiert:
“Du stehst also auf SM und bist Divot?”
“Eher nicht, nein…”
“Ach! Andersrum also! AHA!”
“:D”
“Aaaahaa! … Frauenschläger!”
…logische Argumentations-Ketten sind doch was tolles!
Sehr geehrte Frau Merkel,
sehr geehrter Herr Seehofer,
sehr geehrter Herr Westerwelle,
CDU, CSU und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer
Position zur Atomenergie gewonnen. Nach allen aktuellen Umfragen lehnt eine
deutliche Mehrheit der Bundesbürger/innen Laufzeitverlängerungen für
Atomkraftwerke ab.
Mehr als drei Jahrzehnte lang hat die Auseinandersetzung um die Atomkraft die
Republik erschüttert und tief gespalten. Erst der 1999 zwischen Bundesregierung
und Energiekonzernen vereinbarte Atomkonsens hat dem gesellschaftlichen Konflikt
einen Teil seiner Schärfe genommen. Jede Laufzeitverlängerung für Atomreaktoren
wird die notdürftig zugeschütteten Gräben des Konflikts wieder aufreißen und
zur Renaissance des Anti-Atom-Protests führen.
Um den gesellschaftlichen Frieden zu bewahren und die Energiewende zu sichern,
fordern wir Sie auf:
* Sorgen Sie dafür, dass die sieben ältesten, besonders unsicheren
Atomkraftwerke und der Pannenreaktor Krümmel jetzt vom Netz gehen!
* Ziehen Sie einen Schlussstrich unter die jahrzehntelangen Lügen, die den
Ausbau des völlig ungeeigneten Salzstocks Gorleben zum Endlager begleitet
haben! Starten Sie eine neue, vergleichende Standortsuche nach klaren
Kriterien.
* Stärken Sie den Ausbau der Erneuerbaren Energien und fördern Sie
Energieeffizienz: Jedes Aufweichen des Atomausstiegs zerstört die
Investitionssicherheit dieser Zukunftsbranchen.
Sollte Ihre Regierung den Atomausstieg jetzt nicht endlich vollziehen, werden
wir uns an den zu erwartenden, massiven Protesten der Anti-Atom-Bewegung
beteiligen.
Mit freundlichen Grüßen,
NKoehring
(via http://www.campact.de)
Ich habe mich eben offiziell als piratensympathisierender Blogger bekannt! Werde ich jetzt demnaechst Verfolgt? Bekomme ich ein Stoppschild auf die Website? Ich weiß es nicht… aber wir werden es rausfinden :)
und ich hab nen kaputten fahrradschlauch :(
muss ich mal fixen
Erta: oder ein backup der luft einspielen
…sollten wir alle hinaus gehen, in regelmäßigen Abständen während einer Pirouette in den Schritt fassend “Hiehie!” schreien um dann auf die Knie zu fallen und in tiefer Trauer eine Minute lang in den Himmel zu starren…
Spontanität macht Spaß!
Heute Nacht irgendwann zwischen drei und vier Uhr wurde sich spontan entschieden, nach Berlin mit zur Demo gegen die seltsamen Anwandlungen der Regierung bezueglich Internetzensur zu fahren. Die Entscheidung bedeutete wenig Schlaf und viel verbrannten Sprit, hat sich aber mehr als gelohnt!
Ich blogge das hier von der C-Base, der Mutter aller Hackerspaces aus. Allein hier mal Inspiration zu holen, hat sich gelohnt. Außerdem habe ich heute Live miterlebt, wie sich ein Politiker, der 38 Jahre lang bei der SPD war, aufgrund einer politischen Entscheidung seiner Partei entschied, aus dieser auszutreten und die Piratenpartei zu unterstuetzen. Wenn das mal kein wirklich deutliches Zeichen ist, dann weiß ich auch nicht.
So und jetzt gibts Essen…
Heute dachte ich mir, dass ich jetzt wo ich das SheevaPlug seit einer Woche habe, endlich anfangen koennte, daran herumzubasteln.
Nun ist es endlich soweit. Ich fange an…
Um direkt zu starten kann man den SheevaPlug einfach an ein Netzwerk mit DHCP stecken und per SSH auf ihn verbinden. Wer kein DHCP in der Naehe hat oder ihn lieber direkt an den Rechner klemmen will, dem empfehle ich den DHCP3-Server von Andrew Pollock. Er ist sehr einfach zu konfigurieren. Da findet man bestimmt schnell was.
Per SSH nun auf root@$sheevaplug verbinden und als Passwort nosoup4u benutzen. Hat alles geklappt, wird dir ein frisches Ubuntu Jaunty (9.04) Server Minimal entgegenhuepfen. Dabei fiel mir das Programm discoverd in /root/ auf… weiß eigentlich irgendjemand, wozu das gut ist? Es wird zumindest beim Start des Systems ausgefuehrt.
Nun schauen wir uns am besten mal den Bootvorgang an. Dazu brauchen wir das ein oder andere Kernelmodul (usbserial, ftdi_sio) und etwas um auf die serielle Konsole zu verbinden. Ich habe dazu minicom verwendet.
Damit ftdi das DevelopmentBoard erkennt, muessen Vendor- und ProductID angegeben werden:
modprobe usbserial vendor=0x9e88 product=0x9e8f modprobe ftdi_sio vendor=0x9e88 product=0x9e8f
Jetzt den Computer per USB-Kabel mit dem MiniUSB-Port verbinden. Nun sollten die Geraete /dev/ttyUSB0 und /dev/ttyUSB1 erzeugt werden. Verbunden werden kann sich ueber /dev/ttyUSB1 mit 115200 Baud und 8N1. Die Minicom-Konfiguration sollte beispielsweise so aussehen:
| A - Serial Device: /dev/ttyUSB1 | B - Lockfile Location: /var/lock | C - Callin Program: | D - Callout Program: | E - Bps/Par/Bits: 115200 8N1 | F - Hardware Flow Control: No | G - Software Flow Control: No
…verbunden wird man wie bei SSH mit root:nosoup4u bzw dem inzwischen evtl. geaenderten Passwort. Um den Bootvorgang zu sehen, einfach neu starten (shutdown -r now) oder hart resetten (da ist so ein kleines Loch seitlich bei den LEDs).
Nun aber zum interessanten Teil des ganzen. Weg mit Jaunty, her mit Gentoo!
Um das zu schaffen, nahm ich eine einschlaegige Suchmaschine in Anspruch und fand ein noch nicht ganz so fertiges Tutorial von Raúl Porcel.
Bis zum U-Boot-Prompt durchzuschlagen ist ja nun recht einfach. TFTP zu installieren unter Arch ist genau so einfach wie unter Gentoo (evtl noch ein tucken einfacher, da man die Konfiguration garnicht machen muss). Die beiden Images habe ich dann nach /var/tftpboot geladen.
Auf dem UBoot-Prompt habe ich dann die IP-Adressen entsprechend angepasst (siehe Tutorial von Raúl), meine IP angepasst, die beiden per Netzwerkkabel verstoepselt und rumgepingt - ja das U-Boot bringt sogar das mit! Tolles Ding.
Aber was ist das? Das hochladen der Images schlaegt fehl? Warum?
Nach einiger Zeit kam ich drauf … /etc/host.allow ist das Zauberwort. Dort gibt man an, wer von außen auf welche Dienste zugreifen darf. Bisher stand dort bei mir sshd: ALL …da… nun - da ich nicht wusste was ich fuer tftpd schreiben muss, steht dort ALL: ALL und es funktioniert auf Anhieb.
So weit so gut… das installierte InitRAMFS wird nun gebootet und man landet in einer mitgelieferten Shell (ash). Das Tutorial verwieß mich in der Zwischenzeit auf das Gentoo-ARM-Installationshandbuch. Dort befindet man sich nun schon bei Schritt 3, auch wenn Raul empfielt, von vorn zu lesen.
Punkt3 des Installationshandbuchs befasst sich mit der Netzwerkkonfiguration. Das ist ziemlich individuell einstellbar, da mische ich mich nicht ein. So komme ich also zu Punkt4 - die Partitionierung. Fuer die gilt an sich das gleiche wie fuer Punkt3. Ich habe einfach den internen Flash-Speicher (/dev/mtdblock2) genommen. Da das Bootimage Module und Programme fuer JFFS2 und UBIFS , habe ich erstmal geschaut, wie sie sich Geschwindigkeitsmaessig im Vergleich zu ext2 und ext4 verhalten.
Dazu verwendete ich PipeView (fertiges ARM-Binary habe ich mir von Ubuntu “geliehen”) ungefaehr so:
pv -r /dev/zero > /dev/null # wie schnell kommen die nullen überhaupt? pv -r /dev/zero > /dev/mtdblock2 # wie schnell kann man direkt schreiben? for fs in ext2 ext4 jffs2 unifs; do mkfs.$fs mount /dev/mtdblock2 /mnt pv -r /dev/zero > /mnt/test.foo umount /mnt done # die Schleife ist nur symbolisch zu verstehen ;)
Ergebnisse?
_______________________|_Mb/s_ /dev/zero > /dev/null | 348.00 /dev/zero > $direkt | ~1.50 /dev/zero > $ext2 | ~1.40 /dev/zero > $ext4 | ~1.35*¹ /dev/zero > $jffs2 | ~6.87 /dev/zero > $ubifs | ...*²
*¹: Die Schreibgeschwindigkeit von Ext4 schwankte sehr. Am Ende schien sie zwischen 650kb/s und 2MB/s zu pendeln. Ich vermute kompliziertes caching, hab aber nicht genug Ahnung davon, um genaueres zu sagen.
*²: UBIFS ist irgendwie kompliziert. Es haengt von UBI ab und somit wird das UBIFS in ein UBI-Volume eines UBI-Nodes geschrieben… und alles andere als einfach nur auf das Device. Ich habe dann nach einiger Lektüre keine Lust mehr gehabt. Ich überlegte dann, LogFS auszuprobieren, fand aber auf die schnelle kein Paket (look here), also hab ich hier dann auf gehoert.
Auf Grund der Testergebnisse habe ich mich natuerlich fuer JFFS2 entschieden, obwohl vieles - laut Dokumentationen - fuer UBIFS oder LogFS stuende.
Nach einiger Kramerei fand ich dann in einer FAQ zufaellig doch noch alles noetige um UBIFS einzurichten und zu testen:
ubiformat /dev/mtd2 -s 512 ubiattach /dev/ubi_ctrl -m 2 ubimkvol /dev/ubi0 -N rootfs -m >> ubimkvol: error!: "/dev/ubi0" is not an UBI device node
WHAT? Grraaa… ich hab keine Lust mehr! JFFS2 muss reichen -.-
Erstmal den SheevaPlug neustarten. Ich weiß schon wer sich kaputt lacht wenn er das ließt, aber ich weiß einfach nicht, wie ich das UBI-Zeug wieder wegbekomm.
Zum gefuehlt einhundertsten Mal hacke ich nun Code-Listing 4.4 des besagten Tutorials in das U-Boot-Prompt. Diesmal aber werde ich hoffentlich meinen Spieltrieb im Zaum halten und endlich das Grundsystem installieren!
…okay, Kommando zurueck. Bei dem Versuch den internen FlashSpeicher zu mounten, bekomme ich irgendwelche BadMagicBlock-Fehler aka
jffs2_scan_eraseblock(): Magic bitmask 0x1985 not found at 0x00a8003c: 0x12ed instead
Immer dann, wenn ich kurz davor bin, das ganze abzublasen, ist da der Equi und rettet das ganze… Toll!
mtd_debug erase /dev/mtd2 $start $size # $start ist normalerweise 0
Es trat ein I/O Error auf. Equi meinte, dass kaputte Sektoren auf NAND-Flashes recht haeufig auftreten. Am Ende hatte ich sogar nur einen einzigen kaputten Sektor. Aber eine Frage bleibt: Wie haengt die Page 0×24fc0 mit der Sektorennummer 2327 zusammen?
Nun startet mein zweiter Anlauf, UBIFS zum laufen zu bringen. In der stillen Hoffnung, dass es diesmal nicht wieder alles zerstoert…
ubiformat /dev/mtd2 -s 512 ubiattach /dev/ubi_ctrl -n 2 -m 2 ubimkvol /dev/ubi2 -N rootfs >> ubimkvol: error!: "/dev/ubi2" is not an UBI device node
Ich wuerde echt gern mal wissen, warum das so ist…
Inzwischen habe ich was interessantes entdeckt. Mal schauen ob es klappt, wenn ich diese Images erstelle.
Einfach, weil ich es wirklich toll formuliert finde, will ich den Musiker Ad·ver·sary hier mal direkt zitieren:
All my music is free to download. There are a lot of different reasons why I make it available, but the only reason that matters is that I think music should be free. I don’t agree at all with the artist-centric view of intellectual property that seems to be nearly universal among musicians; I think the idea that you’re not allowed to listen to something I released unless you get my permission first is pretty fucking absurd.
This isn’t a low bitrate try-before-you-buy thing; these are properly tagged LAME -V2 MP3s, complete with album art and totally guilt-free. I don’t want you to buy my CD because it’s the only way you can hear the album properly or because you feel bad for downloading it, I want you to buy it if it’s something you think is worth buying.
…and if you are downloading (or buying) the music, thank you. The single greatest compliment you can give me is to share it with others.
Ad·ver·sary
Ach man. Seit ca zwei Wochen will ich dauernd Blogeintraege schreiben. Nie bin ich dazu gekommen.
Da waere einer, in dem es um Kuriositaeten in und um Leipzig ginge… sogar das Bildmaterial dafuer gibt es schon.
In einem anderen sollte es um ein ereignisreiches Wochenende (mitsamt dem anschließenden Montag) gehen. Auch da hab ich lustiges Bildmaterial.
Es gab noch mehr Kleinigkeiten zu denen ich auch jedesmal was schreiben wollte.
Und nun? Nun schreib ich einen Blogartikel darueber, dass ich permanent vergesse Blogeintraege zu schreiben, wenn ich es mir einmal vorgenommen habe…
Aber zumindest eine Neuigkeit gibt es:
Die lang erwarteten Sheeva-Plugs sind da! Eine Kiste mit 11 kleinen weißen Boxen, die jede fuer sich nur so vor Kraft strotzen - naja zumindest haben sie fuer laecherliche $99 einiges zu bieten.
Natuerlich habe ich es noch nicht wirklich geschafft, mich intensiver mit meinem Exemplar zu befassen. Wann auch? In den vier Stunden, die ich hier im Sublab sitze? Nein, da hatte ich echt besseres zu tun. Zum Beispiel… naja… rumsitzen eben. Und Mate trinken! Und… und… ja so richtig viele, echt wichtige Dinge eben.
Und jetzt ist ein guter Zeitpunkt den arbeitsreichen Tag zu beenden und ins Bettchen zu huepfen.
Mein Versuch der digitalen Unabhängigkeit besteht aus Apache2, lokal installiertem Wordpress, Dovecot+Exim+AtMail, Prosody, Retrospectiva, MySQL und kuenftig noch backupninja+duplicity - und heißt nkoehring.de …fehlen nur noch Twitter (identi.ca?) und der vServer selbst… mist.